Die supportive Psychotherapie eignet sich vor allem zur ambulanten Nachbetreuung für Personen mit psychiatrischen Störungsbildern nach akuten Krisen oder Klinikaufenthalten.
Nebst psychotherapeutischer Behandlung geht es dabei um stützende Begleitung bei der alltäglichen Lebens- und Krankheitsbewältigung. Bausteine der supportiven Therapie sind die Strukturierung des Alltags, soziale Integration, Beratung bei der Suche nach einer geeigneten Arbeit oder Tagesbeschäftigung, Beratung bei finanziellen Notlagen sowie Psychoedukation betreffend der Krankheit.
Falls notwendig und im Einverständnis mit dem Patienten beinhaltet die supportive Behandlung auch die Zusammenarbeit mit Angehörigen, Hausärzten, Kliniken, Behörden und Sozialversicherungen.
Fachpersonen: M. Brüderlin, H. Zogg
